Törnbericht BR 14/17: Sault Ste Marie - Bayfield Teil 3

Picured Rocks 2

Quelle Crew: Pictured Rocks


Heute stehen die Pictured Rocks auf der Agenda, eines der Highlights unseres Törns. Wir erreichen sie unter Segeln gegen 14:00 Uhr, gerade rechtzeitig mit dem richtigen Licht zum Fotografieren. Hierzu verlassen wir unseren Kurs und fahren näher an die Rocks heran, um die bunten Farben der im Fels eingeschlossenen Mineralien besser sehen zu können. Die weitere Strecke bis Munising ist spektakulär und Natur pur.

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Törnbericht BR 14/17: Sault Ste Marie - Bayfield Teil 2

Der Törn

Mit unserer BRIGANTIA unter der deutscher Nationalen sind wir mit einer Länge von 48 Fuß, einem Tiefgang von 2,40 Metern und einer Masthöhe von 23 Metern nicht nur die größte Segelyacht in den Marinas, sondern regelmäßig auch der Blickfang und die Attraktion des Tages. Bereitwillig geben wir während unseres Törns den Interessierten Auskunft über die Einzelheiten unserer HR48, den Verein, die Route und warum wir in die Großen Seen kommen. „Nein, wir sind nicht die Vorhut einer Invasion!" antworten wir auf eine scherzhafte Frage Einheimischer.

 

Brigantia in Soo

Quelle Crew: Die BRIGANTIA in Sault Ste Marie

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Törnbericht BR 14/17: Sault Ste Marie - Bayfield Teil 1

Lake Superior – „der Boss" der großen Seen


Vorgeschichte

Die Suche nach neuen Segelrevieren ist Bestandteil unserer Satzung. Es wird aber immer schwieriger, solche zu finden. So kam es, dass wir uns zu etwas Außergewöhnlichem entschieden: die Großen Seen (Great Lakes) im Zentrum von Nordamerika. Im April 2016 startete die BRIGANTIA in Neustadt an der Ostsee zu ihrer langen Fahrt. Über Europa, die Kanaren, Kapverden, Karibik, Bermudas, New York, Halifax erreichte sie am 13. Mai 2017 mit Törn BR 09/2017 den Sankt-Lorenz-Strom. Und da lag es, unser neues Segelrevier, von wo aus sich die Großen Seen erschließen lassen! Mit seinen 580 km ist er der drittgrößte Fluss in Nordamerika und entwässert die Großen Seen zum Atlantik. Der Sankt-Lorenz-Strom bildet zunächst die Grenze zwischen der kanadischen Provinz Ontario und dem US-Bundesstaat New York, um dann die Provinz Québec zu durchqueren. Starke Strömungen und reger Schiffsverkehr verlangten von unseren Skippern und Crews vollen Einsatz, um ihn zu durchfahren.

Great Lakes

Quelle: Wikipedia

 

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Törnbericht BO 08/2017: Bergen - Inverness

Törnbericht
Reise BO17-08 vom 01.Juni - 17.Juni 2017
von Bergen nach Inverness
Autor: Klaus Möller

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Die ersten Tage (1.6.17. bis 4.6.17)

Bergen empfängt die ersten Crewmitglieder Nick und Klaus ganz untypisch mit strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Doch schon Rüdiger wird am nächsten Tag mit dem üblichen Nieselwetter empfangen. Die Bodan präsentiert sich dem Publikum an der Hafenpromenade in voller Pracht. Bis Samstag sind dann auch die restlichen Crewmitglieder Henry, Christian und Robert mit zum Teil abenteuerlichen Flugverläufen wie Verspätungen, Umbuchungen und ungewollten Übernachtungen eingetroffen.
Nach Übernahme des Schiffes wurden am Samstagabend schon die kulinarischen Fähigkeiten der Crew auf die Probe gestellt und der Test mit einem wohlschmeckenden Lachs gut bestanden.
Der erste Ausflug am Sonntag führt uns bei Regen in den Osterfjorden. Die ersten Meilen begleiten uns noch die Ausläufer von Bergen, aber je weiter in wir in den Fjord kommen, umso malerischer wird der Ausflug. Als Höhepunkt findet sich ein Wasserfall, an dessen Fuß ein großes Fotoshooting beginnt. Die Nacht verbringen wir in einer einsamen Bucht und hier klart es nochmals auf um uns einen stimmungsvollen Abschluss des Tages zu bringen.

 

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Törnbericht BO 01/2017: Flensburg - Göteburg Teil 2

Fortsetzung: Mit der BODAN V durch den kleinen Belt und den Skagerrak

Autor: Felix Höhener

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Montag, 1.4.
Hafentag in Varberg.

Dienstag, 2.4
Nach dem Hafentag waren wir richtig motiviert zum Aufbruch. Der Wetterbericht versprach gutes Wetter und guten Wind. Bis heute trafen die Wetterprognosen immer ins Schwarze. Nach den allmorgendlichen Abläufen samt Einkauf starteten wir um 10:20 Uhr. Die halbstündige Hafenausfahrt unter Genua und mit achterlichen Peilungen verlief ohne grosse Probleme. An der Ansteuerungstonne übten wir diverse MoB, Beiliegen, Halsen, Wenden, Q-Wende ect. Mit 320-340 Grad segelten wir im zweiten Grossreff und der Fock bei 3-4, in Böen 5 Bf, durch den Schärengarten der schwedischen See. Die Orientierung erfolgte an Bojen, mit Karte und Ipad. Leider liess der Wind wieder nach oder drehte sich, uns genau auf die Nase. Somit mussten wir teilweise unter Motor unserem Ziel entgegenfahren. Der blaue wolkenlose Himmel und strahlenden Sonnenschein entschädigten uns. Die Einfahrt in die Inselwelt von Vrangö war nicht ganz einfach. Keine Bojen, nur Felsen und Steine links und rechts und einige Untiefen in der Einfahrt zum Hafen verlangten uns Einiges ab. Um 19 Uhr erreichten wir unseren Liegeplatz am Steg. Den prächtigen Abend mit frühlingshaften Temperaturen genossen wir bei einem Spaziergang durch das sehenswerte Dorf und das frühere Ausguckhaus der Fischer (siehe Wikipedia Vrangö). Auch hier nur zwei Boote im Hafen, sonst war alles ausgestorben. Zurück an Bord kam dann nochmals die Bordroutine zum Zug: Nachtessen, Logbuch abschliessen, Tagebuch schreiben und aufräumen. Ein wunderbarer Segeltag mit 42 sm fand seinen Abschluss.

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